| Taufe in der Sorpe |
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| Geschrieben von: Hüls |
| Freitag, den 16. Oktober 2009 um 20:45 Uhr |
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Gezittert haben sie – mit Recht!
Neun Christen haben sich am Sonntag, 4. Oktober, in der Sorpe taufen lassen.
Jesus Christus hat seinen Jüngern nicht viele Rituale ans Herz gelegt. Zu den ganz wenigen Anweisungen gehört die der Taufe. Bevor Jesus zu seinem himmlischen Vater zurückkehrt, beauftragte er seine Jünger, „alle Nationen zu Jüngern“ zu machen, sie zu taufen und zu lehren, was Jesus gesagt hatte.Diesem Auftrag folgen christliche Gemeinden nun seit fast 2000 Jahren.
Mit Kaffee und Kuchen ausgerüstet machten sich die „Kraftwerker“ am Nachmittag auf den Weg zur Sorpe. In einer Bucht lässt sich das Wasser gut erreichen. Dort sammelten sich die Kraftwerker. Wer von den Täuflingen wollte, der konnte kurz schildern, warum er diese Handlung an sich vollziehen lässt. Schließlich geschieht eine Taufe nur auf ausdrücklichen Wunsch eines Menschen: Weil er erkannt hat, was Jesus Christus für ihn getan hat.
Gemeindeleiter Martin Ihde umriss noch einmal kurz den Hintergrund der Taufe, bevor er und Susanne Scheer als Täufer ins kalte Wasser stiegen. Nacheinander taten es ihnen die drei Frauen und sechs Männer gleich.
Die Länge ihres Tauf-Bibelverses mussten sie noch ausharren, dann tauchten sie die Täufer einmal ganz unter. Denn dafür steht die Taufe: Wie Jesus Christus am Kreuz von Golgatha gestorben ist, so muss auch ein Jünger Jesu sein altes Leben beenden. Das völlige Untertauchen symbolisiert diesen Tod. Das Auftauchen steht für das neue Leben, für eine neue Schöpfung. Jesus Christus ist auferstanden und deshalb können Christen heute mit Jesus leben. Und das in alle Ewigkeit.
Wer sich taufen lässt, der tut dies zum Bekenntnis
Aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom:
„Durch die Taufe sind wir also mit Christus gestorben und begraben. Und wie Christus durch die Herrlichkeit und Macht seines Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir ein neues Leben führen.
Denn wenn wir in der Taufe sein Todesschicksal mit ihm geteilt haben, so werden wir auch mit ihm leben. Damit steht fest: Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz. Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen.
Wer gestorben ist, kann nicht mehr beherrscht werden - auch nicht von der Sünde. Sind wir aber mit Christus gestorben, dann - und davon sind wir überzeugt - werden wir auch mit ihm leben (Die Bibel: Römer-Brief Kapitel 6, die Verse 3ff.) Weitere Tauffotos findet Ihr in unsere Galerie. |







Jesus Christus hat seinen Jüngern nicht viele Rituale ans Herz gelegt. Zu den ganz wenigen Anweisungen gehört die der Taufe. Bevor Jesus zu seinem himmlischen Vater zurückkehrt, beauftragte er seine Jünger, „alle Nationen zu Jüngern“ zu machen, sie zu taufen und zu lehren, was Jesus gesagt hatte.