Kalender
Galerie
Hallo ween! PDF Drucken E-Mail
( 0 - Benutzer Bewertung )
Geschrieben von: Hüls   
Freitag, den 16. Oktober 2009 um 20:08 Uhr

Binnen zwei, drei Jahren hat sich ein Spartenfest zur Volksbelustigung entwickelt. Vor zehn Jahren kannte man das gruselige Kürbiskopf-Fest nur aus Amerika; heute rennen Kinder am 31. Oktober in Scharen von Haustür zu Haustür. Unbestritten feiert die Konsumindustrie - insbesondere die für Kostüme und Partygags - Freudenfeste. Doch was steckt hinter diesem Fest? 
 

Geister, Zauberer und Hexen(meister) haben Hochkonjunktur. Kein Tag ohne Magie im deutschen Fernsehen. Potter lässt Kinokassen und Buchhändler-Börsen klingeln. So fiel auch der Trend aus Amerika im Herzen Europas auf fruchtbaren Boden.

 

Im Feuereifer tanzen Kleinkinder um lodernde Flammen. Sonst eher nüchterne Menschen treffen sich zur Hexenjagd und Jugendliche laufen als Skelett oder Magier über den Friedhof.

Wer die Bibel liest, weiß, dass es außer unserer sichtbaren Welt noch eine unsichtbare gibt. Dort leben Wesen: Die einen nennen sie „Geister”, die anderen „Dämonen”. Teufelsanbeter, Wahrsager, echte Hexen und andere wissen um ihre Kraft und ihren Einfluss. Viele Praktiken - zum Teil mit blutigem Hintergrund - knüpfen den Kontakt.

Dummerweise bedienen sich Halloween-Fans von heute ähnlicher oder genau der selben Methoden. Aus Spaß und ohne Hintergedanken rufen sie Geister an. Woher wissen nun diese Geister, wann sie kommen sollen: Tanzt da nur ein (angeheiterter) Halloween-Fan ums Feuer oder will da wirklich jemand mit dem Verwandten im Jenseits sprechen? Dabei können wir nicht einmal unterstellen, dass die Geister dumm und gutmütig sind - so wie einst die Menschen mit ihren Kürbissen Geistwesen „abschrecken” wollten.

 

Ein Kampf mit dem Tod

Der Hintergrund dieses Festes ist ganz klar und unbstritten dämonisch. Es geht um den Kampf mit Tod und Verderben - das genaue Gegenteil von der Frieden bringenden Weihnachtsbotschaft. Natürlich ist immer die Frage, was Menschen aus Festen machen. Aber Halloween hängt von Grund auf mit Bösartigkeit zusammen.

 

Die Kelten auf den britischen und irischen Inseln glaubten einst, dass in der Nacht zum 1. November der Winter beginnt. Der Sommer stand als Sinnbild des Lebens. Der Winter stand als Sinnbild für den Tod. In der Nacht dazwischen verschwamm die Grenze zwischen Leben und Tod. So lehrten die Druiden, die es nicht erst seit Asterix und Obelix gibt. In dieser Nacht konnten die Lebenden Kontakt aufnehmen mit den Toten.

Die Menschen fürchteten sich vor umherirrenden Seelen. Angeblich würden sich die Geister eine neue sterbliche Hülle suchen. Deshalb versuchten sie ihrerseits, den Geistern Schrecken einzujagen. Sie verkleideten sich.

Die Druiden nutzten diese Angst, um Macht zu gewinnen über die Menschen. Sie brachten die Menschen dazu, Opfer zu bringen: Die erleuchtete Steckrübe - nachts vors Haus gestellt - signalisierte den Familien, dass sie ein Kind oder eine Jungfrau opfern mussten. Das Opfer bekam der Totengott Samhain: lebendig im Feuer gebraten.

 

Nicht umsonst ähnelt diese Sage dem biblischen Gegenspieler Gottes: Satan. Er ist laut der Bibel der Herrscher des Todesreiches.


Der Abend vor Allerheiligen

Im Zuge der Christianisierung ging die Kirche auf diesen Glauben ein. Die Missionare wollten Menschen überzeugen. Und so wurde der 1. November zum „Allerheiligen” ernannt und der Folgetag „Allerseelen”.

„Halloween” heißt eigentlich „All Hallow’s Eve”, also der Abend vor „Allerheiligen”. Trotz dieser bewussten Besetzung alten heidnischen Gutes mit christlichen Feiertagen hielt sich der dunkle Glaube und kam in den vergangenen Jahren über Amerika wieder im großen Stil zu uns nach Europa zurück.

So wie einst die Druiden mit ihrer todbringenden Forderung nach „Opfern” durch die Orte zogen, marschieren heute Kinder von Haustür zu Haustür und verlangen ein „Opfer” in Form einer Süßigkeit. Geben die Hausbewohner nichts Süßes, kriegen sie „Saures”: einen Streich, einen Fluch.


Jack O und der Teufel

Der Kürbis - Nachfolger der ausgehöhlten Steckrübe - heißt „Jack-O-Laterne”, weil Jack O. einst den Teufel überlistet haben soll. Seitdem durchwandert er angeblich das Reich zwischen Seligkeit und Verdammnis. Um seinen Weg zu erhellen - so die Sage - zündeten ihm die Menschen Lichter an in Form ausgehöhlter Kürbiskerne.

Dass die Spaßwelle ernste Seiten hat, darüber herrscht Schweigen in deutschen Haushalten. Regelmäßig zu Halloween verschwinden angeblich in Amerika spurlos Kinder. Selbst wenn Menschen „nur” beginnen, in Angstträumen vor dunklen Mächten zu leben: Das ist ein Erfolg für Satan, den Gott Samhain.

Wer Satan anbetet wie einst die Druiden, muss sich nicht wundern, wenn Dämonen Macht über ihn oder sein Haus gewinnen.

Der liebende Gott verbietet solche Praktiken:
Im fünften Buch Mose, in Kapitel 18 heißt es: „Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.”

 

Christen stehen unter Gottes Schutz

Immerhin bietet Gott eine Abwehrmaßnahme: Gott schickte seinen Sohn auf die Erde. Der Gottessohn wurde Mensch und bezahlt mit dem Tod für all das Böse, das wir in unserem Leben getan haben.

Im Brief an die Hebräer (ein Teil der Bibel) heißt es in Kapitel 2: „Christus ist nun auch ein Mensch geworden wie wir, damit er durch seinen Tod dem Satan - als dem Herrscher des Todes - die Macht entreißen konnte. So hat er alle befreit, die aus Furcht vor dem Tod ihr ganzes Leben hindurch Gefangene des Satans waren. Denn Christus geht es ja nicht um die Engel. Ihm geht es um die Menschen, um die Nachkommen Abrahams.”

 

Menschen, die unter Gottes Herrschaft stehen, brauchen keine Zauberei und keine Dämonen zu fürchten - nicht einmal den Tod!

 
 
JoomlaWatch Stats 1.2.7 by Matej Koval

mod_galerie