|
Da es dem Kraftwerk sehr am Herzen liegt, missionarisch tätig zu sein, das heißt, Menschen zu Jesus zu führen, ist es ein Anliegen von uns, Missionswerke zu unterstützen. Zwei unserer Ältesten sind Mitarbeiter in Missionswerken, die nicht zum Kraftwerk gehören, die aber vom Kraftwerk unterstützt und mitgetragen werden, in Gebet, Anteilnahme und durch Spenden.
Dropmission ist eine Aktion vom Kraftwerk, die aus der Dropzone entstanden ist, unserer Jugendarbeit. Hier gehen die Jugendlichen in die Stadt und laden ein.
Wenn dich eine der Arbeiten interessiert, dann schau es dir doch genauer an und wenn du Fragen hast, dann findest du ein Kontaktformular unter KONTAKT.
indicamino wurde als Schweizer Indianer-Mission 1956 gegründet und nach einer umfassenden Strukturreform in indicamino umbenannt. Das Werk ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und hat deren Codex unterzeichnet.
indicamino hat sich zur Aufgabe gemacht, den indigenen Völkern der Amazonas Regenwaldregion, aber auch anderen Randgruppen in den Andenregionen und den städtischen Ballungsräumen, das Evangelium nahe zu bringen und ihnen beim Gemeindebau zu helfen. In Lima wurde zusätzlich eine Arbeit der sozialen Hilfe in den Slumvierteln begründet, die aber auch mit einem Seminarprogramm zur Gemeindeentwicklung gekoppelt ist.
indicamino betreibt dazu 4 Ausbildungszentren in Peru, Bolivien und Kolumbien. Durch Ausbildung im theologischen und beruflichen Bereich sollen die Menschen dieser Länder in die Lage versetzt werden, Gemeinden selbst aufzubauen und eine Lebensgrundlage der Dorfgemeinschaften zu schaffen. indicamino geht dabei so kulturschonend wie möglich vor, im Gegenteil: durch die Zusammenarbeit mit Bibelübersetzern ist es gelungen, viele Indianersprachen erst zu erhalten und in einer Schriftform zugänglich zu machen. Dies erhöhte die kulturelle Identifikation.
In nunmehr 50 Jahren entstanden ca 500 Gemeinden in den Indianerdörfern, in etwa 15 Stämmen eigene Stammeskirchenverbände, die sich wiederum im Dachverband der Indianerkirchen „FAIENAP“ zusammen geschlossen haben.
Aber auch heute noch sind Stämme unerreicht, bzw nur oberflächlich für das Evangelium erreicht. Und so geht die Arbeit weiter. Dafür braucht indicamino stets neue Mitarbeiter als Stammesmissionare, Bibelschullehrer, Krankenpflegepersonal, berufliche Ausbilder in den Bereichen Schreiner, Mechaniker, Landwirt und Sanitäter.
Weitere Information können über den Link www.indicamino.org nachgelesen werden.
|
|
Im Februar 1982 begannen wir im Westen Dortmunds mit einer Handvoll Leute eine christliche Teestubenarbeit. Schnell wuchs eine Jugendgruppe von ca. 50 Jugendlichen heran.
Von der Stadt besorgten wir uns eine Sporthalle und spielten wöchentlich Volleyball. Als Leiter dieser Arbeit erhielt ich eines Tages einen überraschenden Anruf der mein Leben verändern sollte.
Als der Anrufer sich als Vollzugsbeamter zu erkennen gab und meine Überraschung bemerkte, sagte er: ,,Keine Angst, Herr Koch, wir wollen Sie nicht einlochen, wir möchten Sie mit Ihrer Volleyballmannschaft zu einem Freundschaftsspiel zu uns in die JVA einladen."
Bis zu diesem Moment wußte ich nichts von der Existenz der offenen Justizvollzugsanstalt Bochum-Langendreher, obwohl sich diese nur 1,5km von mir zu Hause entfernt befand.
Der Sportbeamte hatte sich bei einem CVJM Volleyball Turnier die Adressen der teilnehmenden Mannschaften geben lassen und wir waren räumlich am dichtesten dran.
Nach dem Freundschaftsspiel überlegten wir, ob wir nicht an diesem Ort als Christen eine Aufgabe hätten. Es bestand ein Kontakt zur GFH ,Scheideweg' und wir trafen uns zu einem Gedankenaustausch mit den dortigen Mitarbeitern.
Diese erzählten uns offen von den Problemen, die im Umgang mit Strafentlassenen auftreten konnten. Dies schreckte mich so ab, daß ich an diesem Sonntagabend mit Gott redete und IHM sagte:
Nein danke, Herr, mit Knackis möchte ich lieber nichts zu tun haben." Außerdem waren die Jugendlichen unserer Gruppe zwischen 14 und 20 Jahren alt und das ergab für den Erwachsenenvollzug nun gerade keine schlagkräftige Truppe.
Am nächsten Morgen begegnete mir in meiner täglichen Bibellese eine Stelle aus Psalm 146,7. Dort steht: ,,Der Herr befreit die Gefangenen!
Meine Ängste und Vorbehalte wurden mir dadurch genommen und wir begannen im Herbst 1982 erst mit sonntäglich Gottesdiensten und als wir bemerkten, daß in dieser offenen JVA kaum jemand am Wochenende im Haus war, boten wir dann dienstags erst 14-tägig, dann wöchentlich Kontaktgruppen an.
1985 gründeten wir die Gefährdetenhilfe ,Wegbegleitung' als eingetragenen Verein. Dieser hat heute 50 Mitglieder, ca. 30 sind in den Gefängnissen Dortmund, Recklinghausen, und Iserlohn in Kontaktgruppen aktiv.
H.M.Koch
Bericht von www.gfh-wegbegleitung.de entnommen... Weitere Informationen sind auch dort zu finden.
|
|